Funktion der Bohrflüssigkeit im Bohrprozess

In der Geotechnik ist Bohrflüssigkeit eine Flüssigkeit, die zum Bohren von Bohrlöchern in die Erde verwendet wird und beim Bohren von Öl- und Erdgasbohrungen sowie bei Explorationsbohrinseln verwendet wird. Bohrflüssigkeit wird oft als Bohrschlamm bezeichnet. Die drei Hauptkategorien von Bohrflüssigkeiten sind Schlämme auf Wasserbasis (die dispergiert und nicht dispergiert werden können), nichtwässrige Schlämme, die üblicherweise als Schlamm oder Invert auf Ölbasis bezeichnet werden, und gasförmige Bohrflüssigkeiten, in denen eine breite Palette von Gasen vorhanden ist verwendet werden.

Funktion der Bohrflüssigkeit im Bohrprozess

Die Hauptfunktionen von Bohrflüssigkeiten umfassen das Bereitstellen eines hydrostatischen Drucks, um zu verhindern, dass Formationsflüssigkeiten in das Bohrloch gelangen, das Halten des Bohrers während des Bohrens kühl und sauber zu halten, das Durchführen von Bohrspänen und das Aufhängen der Bohrspäne, während das Bohren angehalten wird und wenn die Bohrbaugruppe wird in und aus dem Loch gebracht. Die für einen bestimmten Auftrag verwendete Bohrflüssigkeit wird ausgewählt, um Formationsschäden zu vermeiden und Korrosion zu begrenzen.

Auf einer Bohranlage wird Bohrschlamm aus den Schlammgruben durch den Bohrstrang gepumpt, wo er aus den Düsen des Bohrers sprüht und dabei den Bohrer reinigt und kühlt. Der Schlamm trägt dann das zerkleinerte oder geschnittene Gestein ("Stecklinge") durch den Ringraum ("Ring") zwischen dem Bohrstrang und den Seiten des zu bohrenden Lochs durch das Oberflächengehäuse, wo es an der Oberfläche wieder austritt.

Die Stecklinge werden dann entweder mit einem Schieferschüttler oder der neueren Schieferfördertechnologie herausgefiltert, und der Schlamm kehrt zu den Schlammgruben zurück. Die Schlammgruben sind so konstruiert, dass sich gebohrte "Feinteile" absetzen können und die Behandlung der Flüssigkeit durch Zugabe von Chemikalien und anderen Additiven zur Flüssigkeit erfolgt.